Hund und Halter

Schuld an schlechtem Benehmen der Vierbeiner ist fast immer der Mensch

Hundetrainerin Heika Schröter weiß aus Erfahrung, dass die Hundeerziehung viel Zeit und Geduld erfordert. Foto: djd/Hundeschule Halstenbek-Rellingen
Hundetrainerin Heika Schröter weiß aus Erfahrung, dass die Hundeerziehung viel Zeit und Geduld erfordert.
Foto: djd/Hundeschule Halstenbek-Rellingen


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Hundetrainerin Heika Schröter weiß aus Erfahrung, dass die Hundeerziehung viel Zeit und Geduld erfordert.
Foto: djd/Hundeschule Halstenbek-Rellingen

Schon seit Jahrtausenden gilt der Hund als bester Freund des Menschen. Doch nicht immer stößt der Vierbeiner auf Sympathie – vor allem in der Öffentlichkeit. Wenn nämlich Rex und Co. hinter Joggern herjagen, an fremden Personen hochspringen oder sich aggressiv gegenüber Artgenossen oder gar Menschen zeigen, trägt das nicht zu einem positiven Bild des Hundes bei. Doch wenn die Tiere nicht durch guten Gehorsam, sondern durch schlechtes Benehmen auffallen, liegt die Verantwortung dafür in den allermeisten Fällen bei ihren Haltern.

Ein gut erzogener Hund hinterlässt auch in der Öffentlichkeit einen positiven Eindruck. Foto: djd/Hundeschule Halstenbek-Rellingen
Ein gut erzogener Hund hinterlässt auch in der Öffentlichkeit einen positiven Eindruck.
Foto: djd/Hundeschule Halstenbek-Rellingen

Hundeerziehung braucht Zeit und Geduld

„Ein alltagstauglicher Hund ist heute wichtiger denn je“, erklärt Heika Schröter, die in Rellingen bei Hamburg eine Hundeschule betreibt. „Die Erziehung erfordert viel Zeit, Geduld und regelmäßiges Üben, bis der vierbeinige Freund zum zuverlässigen Begleiter wird.“ Gewalt habe im Zusammenleben mit dem Vierbeiner nichts zu suchen. „Den Hund für richtiges Verhalten zu belohnen ist generell besser, als zu strafen“, meint die erfahrene Hundetrainerin. Man erreiche nichts, wenn man den Hund schlage oder übermäßig an der Leine reiße. Im Gegenteil: „Ein grober Umgang kann sogar die Bindung zwischen Hund und Mensch zerrütten und zu einer Verschlechterung des Verhaltens führen.“ Mehr Informationen über die zehn häufigsten Fehler bei der Hundeerziehung gibt es im Verbraucherportal Ratgeberzentrale unter www.rgz24.de/hundeerziehung.

Kommt ein Welpe ins Haus, sollte gleich nach einer kurzen Eingewöhnungsphase mit der Erziehung begonnen werden. Foto: djd/Hundeschule Halstenbek-Rellingen
Kommt ein Welpe ins Haus, sollte gleich nach einer kurzen Eingewöhnungsphase mit der Erziehung begonnen werden.
Foto: djd/Hundeschule Halstenbek-Rellingen

Rechtzeitig mit der Erziehung beginnen

Egal ob ein Welpe ins Haus kommt oder ein Tierheimhund mit einer Vorgeschichte – als Rudeltier braucht der beste Freund des Menschen eine soziale Gruppe, der er sich instinktiv anschließen möchte. „Aber er braucht Führung“, sagt Heika Schröter, „sonst verliert er die Orientierung und weiß nicht, wie er sich richtig verhalten soll.“ Umso wichtiger sei es, nach einer kurzen Eingewöhnungsphase, mit der Erziehung zu beginnen. Denn je besser der Hund zu gehorchen lernt, umso mehr Freiheiten kann man ihm gewähren und desto entspannter wird das Zusammenleben von Zwei- und Vierbeiner.

 

Kurztext / Weitere Fakten
Die häufigsten Fehler bei der Hundeerziehung

Bei der Erziehung eines Hundes kann einiges schiefgehen, wenn:

– der Hund vom Typ und Charakter oder seinen rassespezifischen Eigenschaften nicht zu seinen Menschen passt
– er vermenschlicht wird
– aufgestellte Regeln vom Halter nicht konsequent durchgesetzt werden
– durch groben Umgang die Bindung zwischen Mensch und Hund zerstört wird
– der Mensch die Körpersprache seines Hundes nicht versteht

Mehr zum Thema findet man bei der Ratgeberzentrale unter www.rgz24.de/hundeerziehung.

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