Gute Vorsorge beschleunigt den Start in die neue Saison

 Wer sein mobiles Heim im Winter falsch lagert, wird sehr schnell mit unerfreulichen Kosten konfrontiert werden. 2254.56 KB Foto: dmd/thx

Wer sein mobiles Heim im Winter falsch lagert, wird sehr schnell mit unerfreulichen Kosten konfrontiert werden.
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Tipps für den winterlichen Boxenstopp für Wohnwagen und -mobile

Schön war’s. Danke, liebes Wohnmobil, lieber Caravan. Jetzt geht es wieder ab ins Winterquartier … Die Reisezeit ist vorbei. Das treue Gefährt kehrt ein in sein Winterschlafquartier. Um es im nächsten Jahr frisch und freudig wieder zu starten, sollte man jedoch vor dem Einmotten ein paar wichtige Dinge beachten.

Damit der Start in der kommenden Saison reibungslos verläuft, sollte das mobile Heim gründlich vorbereitet werden für den winterlichen Boxenstopp. Vor der „Winterpflege“ innen und außen, sollte man zunächst eventuelle Reparaturen so schnell wie möglich ausführen lassen. So spart man unter Umständen viel Zeit, da Werkstätten in der Regel im Herbst weniger ausgebucht sind als im Frühjahr.

Danach geht es an die Flüssigkeiten. Und zwar gründlich. Wer hier nachlässig handelt, riskiert Schimmel, Schäden und bakterienverseuchte Wassersysteme. Das Entleeren der Wasseranlage ist eine Selbstverständlichkeit. Ist der Wassertank leer, gründlich gereinigt und trocken gewischt, kann er offen sicher in die Wintersaison starten.

Dabei nicht vergessen, dass sich auch im Schlauch und der Duschbrause Wasser befindet. Also auch diese komplett leerlaufen lassen. Um dasselbe bei den Armaturen zu garantieren, empfiehlt es sich, die Wasserpumpe vor dem Leeren der Tanks auszuschalten und die Wasserhähne zu öffnen und ebenfalls auslaufen zu lassen. Lassen sich die Siphons aufschrauben, gilt es auch hier: leeren und trocknen lassen. Dasselbe gilt für Pumpen, Boiler, Filter und den Fäkalientank.

Polster und das Vorzelt sollten ebenfalls trocken gelagert werden. Liegen sie in Schränken und Staufächern lassen offene Türen die Luft besser zirkulieren. Dies hilft zu vermeiden, dass der Stoff muffig wird.

Dann heißt es: Gasflasche schließen, vom Netz trennen und die Schutzkappe aufsetzen. Letzteres gilt auch für die Anhängerkupplung. Gegen eventuelle Risse in den Gummi- und Dichtungsflächen zum Beispiel an den Türen hilft ein Siliconspray. Wer ganz gründlich ist, fettet zudem Gelenke und Scharniere. Caravans und Wohnmobile sollten so hoch aufgebockt werden, dass die Räder entlastet sind. Bei letzteren schützt zudem ein voller Tank gegen Korrosionsschäden

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