Reparieren oder neu kaufen?

Wenn Haushaltsgeräte kaputt gehen, fällt die Entscheidung oftmals schwer

Geht ein Haushaltsgerät kaputt, stellt sich die Frage: Lohnt sich eine Reparatur, oder soll man sich besser gleich für einen Neukauf entscheiden? Die kurzfristigen Kosten sind beim Neukauf meist höher als bei der Reparatur. Andererseits sind neue Geräte oft viel stromsparender, so dass sich der Umstieg finanziell rechnen kann. Die Nationale Top-Runner-Initiative (NTRI) des Bundeswirtschaftsministeriums beispielsweise zeigt auf der Seite www.machts-effizient.de, was man bei der Entscheidung zwischen Reparatur und Neukauf beachten sollte. Hier findet man auch einen „Label-Lotsen“, der die Angaben des Energielabels erklärt und somit Orientierung für den Kauf von Haushaltsgeräten bietet.

Beim Neukauf eines Haushaltsgerätes sollten einige Tipps beachtet werden, damit er sich auch wirklich lohnt. 2171 KB Foto: djd/BMWi/Shutterstock/Corepics VOF Shutterstock ID 393463021; Kunde: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie; Project: NTRI; PO-ID: 0000047729; Bestellt von : Cindy Böhme / Manja Gewiß

Alter des Geräts ist entscheidend

Reparatur und Neukauf bringen erst einmal Kosten mit sich, doch wo spart man auf lange Sicht mehr? „Bevor man eine Entscheidung fällt, sollte man drei Fragen beantworten: Wie lange würde das Gerät nach einer Reparatur noch funktionieren? Wie teuer wäre eine Reparatur und wie viel kostet ein Neugerät? Wie hoch wäre im Falle eines Neukaufs der Stromverbrauch des neuen Geräts im Vergleich zum aktuellen Gerät?“, rät Martin Brandis, Experte der Energieberatung der Verbraucherzentrale. In der Regel gilt: Je älter das Gerät, umso eher lohnt sich ein Neukauf – allein wegen der Stromersparnis. Das gilt vor allem für Geräte, die sich in den letzten Jahren technisch stark weiterentwickelt haben wie etwa Kühl- und Gefriergeräte sowie Wäschetrockner. Ein neuer Wärmepumpentrockner kann bis zu 70 Prozent weniger Strom verbrauchen als ein acht Jahre alter Wäschetrockner. Die Ausnahme bilden Wasch- und Spülmaschinen: Hier sind ältere Geräte oft so effizient, dass ein vorzeitiger Austausch nicht sinnvoll ist.

Drei Tipps für den Neukauf

Beim Neukauf eines Haushaltsgerätes sollten einige Tipps beachtet werden, damit er sich auch wirklich lohnt:

– Gerät mit geringem Stromverbrauch wählen. Wie hoch der Stromverbrauch sein sollte, hängt vom Gerät und seiner Größe ab. Beispiel Wäschetrockner: Bei einer 7-kg-Maschine sollte der Stromverbrauch 210 kWh pro Jahr nicht überschreiten. Das sind Stromkosten in Höhe von jährlich 60 Euro.

Ältere Waschmaschinen sind oft so effizient, dass ein vorzeitiger Austausch nicht sinnvoll ist. 1854 KB Foto: djd/BMWi/Shutterstock/Iakov Filimonov

– Gerät mit fortschrittlicher Technologie wählen. So verbrauchen Wärmepumpentrockner viel weniger Strom als Abluft- oder klassische Kondensationstrockner. Vom höheren Kaufpreis sollte man sich nicht abschrecken lassen, sondern die Stromkosten für die durchschnittliche Nutzungsdauer mit einrechnen.

– Gerät in der für den Verbraucher richtigen Größe wählen: Je größer das Gerät, umso höher sind in der Regel die Stromkosten. Eine Ausnahme sind Waschmaschinen: Hier sind 8-kg-Maschinen sparsamer als kleinere Geräte.

So rechnet sich der Neukauf eines Wäschetrockners

(djd). Wäschetrockner etwa sind im Schnitt zwölf Jahre im Einsatz. Geht ein acht Jahre altes Gerät kaputt, so ist bei einer Reparatur die Summe aus Reparaturkosten für das Altgerät und die zu erwartenden Stromkosten für die vermutlich verbleibende Nutzungsdauer von vier Jahren zu kalkulieren. Bei einem Neukauf schlägt die Summe aus den Anschaffungskosten für ein Neugerät und den zu erwartenden Stromkosten in den kommenden vier Jahren zu Buche. In den meisten Fällen hätte sich der Neukauf bereits nach wenigen Jahren ausgezahlt – aufgrund der deutlich geringeren Stromkosten. Zudem besäße man dann ein besonders effizientes Gerät, das noch viele weitere Jahre funktionieren sollte. Mehr Infos gibt es unter www.machts-effizient.de.

Global vernetzt

Kleine und mittelständische Unternehmen erobern die weltweiten Märkte

Die Chilisauce von Llewellyn Clarke grenzt sich von anderen Saucen ab: Der Geschmack entsteht durch eine geheime Mischung aus Thymian mit der Süße von Mangos. Foto: djd/FedEx
Die Chilisauce von Llewellyn Clarke grenzt sich von anderen Saucen ab: Der Geschmack entsteht durch eine geheime Mischung aus Thymian mit der Süße von Mangos.
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Die Chilisauce von Llewellyn Clarke grenzt sich von anderen Saucen ab: Der Geschmack entsteht durch eine geheime Mischung aus Thymian mit der Süße von Mangos.
Foto: djd/FedEx

(djd/pt). Kleine und  mittelständische Unternehmen können häufig flexibel agieren und damit innovativ sein und dynamisch wachsen. Moderne Kommunikationsmittel und die Globalisierung der Warenströme machen es möglich, dass auch kleinere Firmen heute weltweit aktiv und erfolgreich sein können.

Weltweit agierende Logistikkonzerne unterstützen kleinere Firmen bei ihrem internationalen Wachstum. Deren Netzwerke ermöglichen es den Unternehmen, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren und sich nicht um die Verteilung der Waren kümmern zu müssen. Foto: djd/FedEx
Weltweit agierende Logistikkonzerne unterstützen kleinere Firmen bei ihrem internationalen Wachstum. Deren Netzwerke ermöglichen es den Unternehmen, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren und sich nicht um die Verteilung der Waren kümmern zu müssen.
Foto: djd/FedEx

Gute Produkte finden Abnehmer in der ganzen Welt

In Deutschland sind kleine und mittelständische Unternehmen einer EU-Studie zufolge für 50 Prozent des Bruttoinlandsprodukts verantwortlich. 85 Prozent aller neuen Jobs, die zwischen 2002 und 2010 in der EU entstanden sind, gingen auf das Konto von kleinen Firmen und Mittelständlern. Und immer mehr von ihnen stellen sich dem weltweiten Wettbewerb – vor allem der steigende Anteil des Internethandels macht es möglich.

FedEx befördert jeden Tag rund neun Millionen Sendungen in 220 Länder und Regionen weltweit. Geliefert wird per Schiff, per Flugzeug oder auf dem Landweg. Foto: djd/FedEx
FedEx befördert jeden Tag rund neun Millionen Sendungen in 220 Länder und Regionen weltweit. Geliefert wird per Schiff, per Flugzeug oder auf dem Landweg.
Foto: djd/FedEx

Weltweit agierende Logistikkonzerne unterstützen kleinere Firmen bei ihrem internationalen Wachstum. Deren Netzwerke ermöglichen es den Unternehmen, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren und sich nicht um die Verteilung der Waren kümmern zu müssen. FedEx etwa befördert jeden Tag rund neun Millionen Sendungen in 220 Länder und Regionen weltweit. Geliefert wird per Schiff, per Flugzeug oder auf dem Landweg.

Llewellyn Clarke ist ein gutes Beispiel dafür, wie ein lokaler Anbieter seinen Weg in die Welt finden kann. Der Kleinunternehmer hat auf der Karibikinsel Nevis eine Chilisauce erfunden, die mittlerweile bis nach China geliefert wurde. Erste Reaktion vor Ort: Scharf! Foto: djd/FedEx
Llewellyn Clarke ist ein gutes Beispiel dafür, wie ein lokaler Anbieter seinen Weg in die Welt finden kann. Der Kleinunternehmer hat auf der Karibikinsel Nevis eine Chilisauce erfunden, die mittlerweile bis nach China geliefert wurde. Erste Reaktion vor Ort: Scharf!
Foto: djd/FedEx

Chilisauce für die ganze Welt

Llewellyn Clarke ist ein gutes Beispiel dafür, wie ein lokaler Anbieter seinen Weg in die Welt finden kann. Der Kleinunternehmer erfand auf der Karibikinsel Nevis eine Chilisauce, die sich deutlich von anderen in der Region angebotenen Saucen abgrenzt: Sie setzt auf einen speziellen Geschmack, den er durch eine geheime Mischung aus Thymian mit der Süße von Mangos gewinnt. Als er vor acht Jahren die Sauce kreierte, verkaufte er sie zunächst an das Four Seasons Hotel auf der Insel, wo er als Koch arbeitet. Das kam sehr gut an – daraufhin expandierte er und belieferte auch andere Restaurants und Lebensmittelgeschäfte auf der Insel. Inzwischen ist seine Sauce sogar bis nach China geliefert worden – dank ausgeklügelter Logistik. „Llewellyn Clarke kann seinen Traum wahr machen, Kunden für seine Chilisauce auf der ganzen Welt zu haben – mit der Unterstützung unserer Lieferservices“, schwärmt Raj Subramaniam von FedEx.

 

Kurztext / Weitere Fakten

Über 650 Flugzeuge im Einsatz

(djd). FedEx verfügt über jahrzehntelange Erfahrung, um vor allem auch kleineren und mittelständischen Firmen den Einstieg in den globalen Handel zu ermöglichen und ihr Geschäft international auszubauen. 300.000 Menschen arbeiten in dem Unternehmen und mehr als 3.000 Mitarbeiter sind damit betraut, Zollangelegenheiten für die Kunden zu erledigen. Über 650 Flugzeuge steuern 375 Flughäfen in aller Welt an, und Sendungen können so oft in ein bis drei Werktagen weltweit ihre Empfänger erreichen.