Kühler Kopf nach dem Crash

Was Autofahrer nach einem Unfall beachten sollten

Die Polizei registrierte im Jahr 2014 in Deutschland insgesamt 2,4 Millionen Verkehrsunfälle. Während es bei den Unfällen mit ausschließlich Sachschaden einen leichten Rückgang gab, nahmen die Verkehrsunfälle, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden, um 3,9 Prozent auf gut 300.000 zu.
„Sobald man in einen Unfall verwickelt ist, gibt es wichtige Dinge zu beachten. Oberstes Gebot ist, dass man sich nie unerlaubt von einem Unfallort entfernen darf“, weiß Thiess Johannssen von den Itzehoer Versicherungen. Zudem sei bei jedem Unfall mit Verletzten der Rettungsdienst unter 112 zu verständigen. Generell könne es sinnvoll sein, für den Fall der Fälle den Erste-Hilfe-Kurs von Zeit zu Zeit aufzufrischen.

 Wer in einen Unfall im Straßenverkehr verwickelt wird, befindet sich in einer Stresssituation. Dennoch sollte man versuchen, möglichst umsichtig zu handeln. 269 KB Foto: djd/Itzehoer Versicherungen /MEV Verlag GmbH

Wer in einen Unfall im Straßenverkehr verwickelt wird, befindet sich in einer Stresssituation. Dennoch sollte man versuchen, möglichst umsichtig zu handeln.
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Foto: djd/Itzehoer Versicherungen /MEV Verlag GmbH

Trotz Stress möglichst umsichtig handeln

Wer in einen Unfall im Straßenverkehr verwickelt wird, befindet sich in einer Stress- und Ausnahmesituation. Hier umsichtig zu handeln, fällt vielen Menschen schwer. „Die wichtigsten Schritte sollte aber jeder Verkehrsteilnehmer verinnerlicht haben“, rät Thiess Johannssen. So sei jeder Unfallbeteiligte gesetzlich dazu verpflichtet, vor Ort zu bleiben, damit seine Personalien aufgenommen werden können: „Ausnahme sind selbstverständlich Schwerverletzte, die behandelt werden müssen.“

Zum Schutz aller sollte die Unfallstelle zunächst ordnungsgemäß abgesichert werden. Johannssen betont: „Dabei sollte die eigene Sicherheit nicht vernachlässigt werden. Das heißt: Warnblinkanlage einschalten, Warnweste überziehen und unter Beachtung des fließenden Verkehrs das Warndreieck in einer Entfernung von mindestens 100 Metern aufstellen.“ Wer nicht helfe, mache sich bei einem Unfall strafbar. Verletzte sollten in jedem Fall angesprochen und gegebenenfalls in die stabile Seitenlage gebracht werden. Zur Hilfeleistung gehöre auch, einen Notruf abzusetzen: Angaben zu beteiligten Personen, Unfallort und -hergang helfen der Rettungsleitstelle, die Situation richtig einzuschätzen. Wichtig sei es dabei, das Gespräch niemals selbst zu beenden, da die Leitstelle noch wichtige Rückfragen haben könnte.

 Egal ob bei einer Panne oder nach einem Unfall: In einer ausreichenden Entfernung sollte das Warndreieck aufgestellt werden. 182 KB Foto: djd/Itzehoer Versicherungen

Egal ob bei einer Panne oder nach einem Unfall: In einer ausreichenden Entfernung sollte das Warndreieck aufgestellt werden.
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Foto: djd/Itzehoer Versicherungen

Auch bei Blechschäden richtig reagieren

Auch wenn es nur um eine kleine Beule beim Ausparken geht: Wer sich vom Unfallort unerlaubt entfernt, macht sich strafbar. Doch was tun, wenn etwa ein parkendes Auto angefahren wurde und der Besitzer sich nicht finden lässt? Reicht der Zettel an der Windschutzscheibe, um straffrei weiterzufahren?
„Nein, weil zunächst eine sogenannte Wartepflicht besteht“, erklärt Thiess Johannssen. Abhängig von äußeren Umständen wie Tageszeit, Ort und Schwere des Unfalls sollte der Verursacher mindestens 30 Minuten am Unfallort verbleiben. Komme niemand, dürfe er weiterfahren, nachdem er den Unfall der nächsten Polizeidienststelle gemeldet habe. Am besten mit Angabe von Kennzeichen, Marke, Typ und Farbe sowie Standort des beschädigten Fahrzeugs.

Kurztext / Weitere Fakten

Checkliste: Verhalten am Unfallort

Die wichtigsten Schritte bei einem Unfall: (Quelle: Itzehoer Versicherungen).

– Anhalten: Jeder Unfallbeteiligte ist gesetzlich dazu verpflichtet, vor Ort zu bleiben, damit seine Personalien aufgenommen werden können.

– Unfallstelle ordnungsgemäß absichern: Warnblinkanlage einschalten, Warnweste überziehen und unter Beachtung des fließenden Verkehrs das Warndreieck in einer Entfernung von mindestens 100 Metern aufstellen.

– Wer nicht hilft, macht sich strafbar. Verletzte sollten in jedem Fall angesprochen und gegebenenfalls in die stabile Seitenlage gebracht werden.

– Notruf absetzen: Angaben zu beteiligten Personen, Unfallort und -hergang helfen der Rettungsleitstelle, die Situation richtig einzuschätzen.

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Mit einer Tankfüllung bis nach Lissabon

 Auch bei jährlichen Fahrleistungen von nur 10 000 Kilometern ist ein Diesel oft die wirtschaftlichere Wahl. 178 KB Foto: djd/Bosch

Auch bei jährlichen Fahrleistungen von nur 10 000 Kilometern ist ein Diesel oft die wirtschaftlichere Wahl.
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Günstiger Verbrauch, geringe Emissionen: Diesel auch für Wenigfahrer attraktiv

Ohne einen einzigen Tankstopp von Hamburg bis nach Lissabon durchfahren: Diese Distanz von über 2 600 Kilometern stellt den Welt-Sparrekord dar, erzielt mit einem VW Passat Diesel. Die hohe Reichweite und der niedrige Durchschnittsverbrauch sind Vorteile, die für den Selbstzünder sprechen. Hinzu kommt, dass moderne Diesel umweltverträglich und sauber sind – ganz besonders gilt das für Neufahrzeuge aufgrund der ab September 2015 gültigen Abgasnorm Euro 6. Dabei rechnet sich der Diesel keineswegs nur für Vielfahrer und auf der Langstrecke. Auch bei geringeren Jahreslaufleistungen ist dieser Antrieb oft die günstigere Lösung, das zeigen etwa Vergleichsrechnungen auf www.fuel-pilot.de. Demnach lohnt sich ein Diesel oft bereits ab zirka 10 000 gefahrenen Kilometern im Jahr.

 Aspekte wie Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit spielen beim Autokauf eine entscheidende Rolle. 199 KB Foto: djd/Bosch/thx

Aspekte wie Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit spielen beim Autokauf eine entscheidende Rolle.
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Foto: djd/Bosch/thx

Kräftiger Durchzug

Doch nicht nur Autofahrer, die mit spitzem Stift rechnen, entscheiden sich für einen Diesel. „Sogenannte Common-Rail-Diesel mit effizienter Direkteinspritzung bieten viel Elastizität bereits bei niedrigen Drehzahlen – genau das, worauf es unter Aspekten der Fahrfreude ankommt“, erklärt Bosch-Experte Michael Krüger. Somit treffe Fahrspaß auf Sparspaß. Und neben den emotionalen Aspekten überzeugen auch die Zahlen: Rund 25 Prozent weniger Verbrauch und eine um 35 Prozent höhere Reichweite sprechen für den Selbstzünder.

 Vergleichsrechnungen zeigen: Auch für Wenigfahrer lohnt sich ein Diesel. 227 KB Foto: djd/Bosch

Vergleichsrechnungen zeigen: Auch für Wenigfahrer lohnt sich ein Diesel.
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Foto: djd/Bosch
 Weiter kommen mit nur einer Tankfüllung: Dieselfahrzeuge punkten mit ihrem niedrigen Verbrauch und der hohen Reichweite. 213 KB Foto: djd/Bosch

Weiter kommen mit nur einer Tankfüllung: Dieselfahrzeuge punkten mit ihrem niedrigen Verbrauch und der hohen Reichweite.
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Foto: djd/Bosch

Geringe Emissionen

Das wirtschaftliche Autofahren macht sich nicht nur an der Zapfsäule bezahlt. Ein geringer Durchschnittsverbrauch sorgt zugleich für niedrigere Kohlendioxid-Emissionen und entlastet somit die Umwelt. Erst recht gilt dies mit der Abgasnorm Euro 6: Sie ist ab dem 1. September 2015 für alle Neufahrzeuge mit Verbrennungsmotor gültig. Die Verordnung der Europäischen Union macht vor allem Diesel-Fahrzeuge nochmals umweltverträglicher: Sie dürfen nur noch 80 Milligramm Stickoxide pro Kilometer emittieren. Zuvor lag der Grenzwert bei 180 mg pro Kilometer. Damit erreicht in Sachen Abgase der Diesel erstmals Benziner-Niveau – ohne seine Vorteile in Sachen Sparsamkeit einzubüßen.

 Der Selbstzünder verbindet kräftigen Durchzug mit geringen Emissionen. 217 KB Foto: djd/Bosch

Der Selbstzünder verbindet kräftigen Durchzug mit geringen Emissionen.
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Foto: djd/Bosch

Kurztext / Weitere Fakten

Lohnt sich ein Diesel?

Dies ist eine Frage, die sich gerade Wenigfahrer stellen. Vergleichsrechnungen etwa von Bosch zeigen, dass der Selbstzünder nicht nur bei hohen Laufleistungen oft die wirtschaftlichere Lösung ist. Nach Berechnungen von www.fuel-pilot.de ist der Diesel meist ab etwa 10 000 gefahrenen Kilometern pro Jahr günstiger. Auf der Webseite kann jeder Verbraucher sein Wunschmodell auswählen und eigene Vergleiche ziehen. Neben den Kraftstoffkosten werden dabei auch die Ausgaben für Kfz-Steuer, Versicherung und Wartung berücksichtigt.

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Vorsicht vor Internet-Schnäppchen

Bei Kraftfahrzeug-Ersatzteilen sollte man nicht nur auf den Preis achten

Gerade an sicherheitsrelevanten Teilen wie der Bremse sollten nur vom Hersteller zugelassene Ersatzteile eingesetzt werden. Foto: djd/Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e. V.
Gerade an sicherheitsrelevanten Teilen wie der Bremse sollten nur vom Hersteller zugelassene Ersatzteile eingesetzt werden.
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Gerade an sicherheitsrelevanten Teilen wie der Bremse sollten nur vom Hersteller zugelassene Ersatzteile eingesetzt werden.
Foto: djd/Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e. V.

Mobilität gibt es nicht zum Nulltarif. Vor allem die Besitzer älterer Pkw achten bei Wartungs- und Reparaturarbeiten deshalb auf die Kosten. Groß ist hier die Verlockung, besonders preiswerte Teile zu erstehen. Über das Internet ist ja alles per Mausklick erledigt. Und die direkte Vergleichsmöglichkeit suggeriert, dass man hier schnell etwas sparen kann. Wer jedoch ein „Schnäppchen-Ersatzteil“ in seiner Fachwerkstatt einbauen lassen will, stößt dort in der Regel auf Widerstand. Und das nicht zu Unrecht.

Beim Kfz-Meisterbetrieb haben die Kunden die Sicherheit, dass nur herstellerzugelassene Ersatzteile zum Einsatz kommen. Foto: djd/Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e. V.
Beim Kfz-Meisterbetrieb haben die Kunden die Sicherheit, dass nur herstellerzugelassene Ersatzteile zum Einsatz kommen.
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Fahrzeugteile unbekannter Herkunft sind nicht ohne Risiko

Denn der Kraftfahrzeug-Fachmann weiß, dass Teile unbekannter Herkunft nicht immer die geforderte Qualität und Sicherheit bieten. Und ob er genau das richtige Teil bestellt hat, kann der Laie kaum beurteilen. Nicht von ungefähr haben die Hersteller und Fahrzeugimporteure Regelungen in ihren Verträgen, dass bei nicht genehmigten Fahrzeugteilen Garantieansprüche erlöschen. Kommt es nach dem Einbau eines solchen Ersatzteils zu einem Schaden, ist Ärger vorprogrammiert. Nicht selten enden solche Fälle vor Gericht. Arbeitet die Werkstatt dagegen mit Originalersatzteilen, ist sie alleine in der Pflicht und der Kunde aus dem Schneider. Adressen von Kfz-Meisterwerkstätten und weitere Informationen gibt es unter www.kfz-meister-finden.de.

Mit Internet-Schnäppchen bei Auto-Ersatzteilen sparen, kann teuer werden: Oft entspricht deren Qualität nicht der von Original-Ersatzteilen. Foto: djd/Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e. V.
Mit Internet-Schnäppchen bei Auto-Ersatzteilen sparen, kann teuer werden: Oft entspricht deren Qualität nicht der von Original-Ersatzteilen.
Foto: djd/Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e. V.

Sicherheitsrelevante Teile besser nur vom Fachmann

„Besonders bei sicherheitsrelevanten Teilen am Antrieb und den Bremsen sollten Autobesitzer ausschließlich auf Originalteile des Herstellers oder ausdrücklich von ihm genehmigte Teile setzen“, meint auch Oliver Schönfeld vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Die Preisunterschiede seien in der Regel nicht so gravierend wie viele vermuten. Und wer ausgerechnet an der Sicherheit spart, spart an der falschen Stelle: Die Folgen einer nicht zuverlässig wirkenden Bremse können nicht nur teuer, sondern auch fatal sein. Und wenn Teile eingebaut sind, durch die die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs in Frage gestellt ist, kann es sogar zu Ärger mit der Versicherung kommen, sollte diese sich weigern, für die Unfall-Folgekosten einzustehen.

 

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Mietwerkstätten: Do-it-yourself beim Kraftfahrzeug?

Nach kleineren Unfallschäden überlegen gerade die Besitzer älterer Pkw, ob sie Schönheitsreparaturen nicht günstig in einer sogenannten Mietwerkstatt durchführen lassen können. Dann zahlt die Versicherung aber nur die Teilekosten – und ob sich das unterm Strich auszahlt, ist fraglich. Zudem muss das Fahrzeug verkehrssicher in Stand gesetzt sein. „Wir empfehlen grundsätzlich, Reparatur und Wartung von Kraftfahrzeugen den Kfz-Meisterbetrieben zu überlassen“, rät daher Ulrich Köster vom Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe.

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Startklar auf dem E-Bike

Mit der richtigen Planung und Ausrüstung den nächsten Radausflug genießen

Ein Ausflug mit dem Rad gehört für viele Bundesbürger zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen in der warmen Jahreszeit. Foto: djd/www.klickfix.com
Ein Ausflug mit dem Rad gehört für viele Bundesbürger zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen in der warmen Jahreszeit.
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Ein Ausflug mit dem Rad gehört für viele Bundesbürger zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen in der warmen Jahreszeit.
Foto: djd/www.klickfix.com

Rauf aufs Rad und sich den Wind um die Nase wehen lassen: Viele Bundesbürger nutzen die warme Jahreszeit für Ausflüge mit dem Rad. Vor allem Senioren steigen dabei immer häufiger aufs E-Bike, mit dem sie auch längere Touren oder anspruchsvollere Strecken problemlos meistern können. Voraussetzung für einen gelungenen Ausflug sind neben einem funktionsfähigen Rad allerdings auch eine sorgfältige Routenplanung und die passende Ausrüstung.

Zwei Arten zu navigieren: Eine Lenkertasche mit Kartenfach und eine Smartphone Tasche. Auch eine Kombination aus beiden kann durchaus sinnvoll sein. Foto: djd/www.klickfix.com
Zwei Arten zu navigieren: Eine Lenkertasche mit Kartenfach und eine Smartphone Tasche. Auch eine Kombination aus beiden kann durchaus sinnvoll sein.
Foto: djd/www.klickfix.com

Hilfe bei der Routenplanung

Vor allem bei längeren Radtouren ist die genaue Planung wichtig. „Wer eine mehrtägige Radreise unternehmen möchte, bucht am besten bereits vorab die Übernachtungsmöglichkeiten, um Stress zu vermeiden“, rät Martin Blömer vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Viele Städte und Tourismusgemeinden bieten Gästen spezielle Pauschalangebote mit extra geführten E-Bike-Touren. Über Radtourismusportale im Internet findet man zudem oft detaillierte Beschreibungen verschiedener Strecken sowie ausgearbeitete Tagestouren und Radreisen. Damit Spaß und Entspannung beim Radeln nicht auf der Strecke bleiben, sollte man genügend Zeit für eine spontane Pause, für Abstecher und Routenvarianten einkalkulieren.

Wer sein Smartphone direkt in Sichtweite am Rad befestigt, kann das Gerät mit der richtigen App auch als Navi verwenden. Foto: djd/www.klickfix.com
Wer sein Smartphone direkt in Sichtweite am Rad befestigt, kann das Gerät mit der richtigen App auch als Navi verwenden.
Foto: djd/www.klickfix.com

Das Smartphone als Navigationshilfe

Bevor man zur Radreise aufbricht, sollte man Ausstattung und Zustand des E-Bikes in einer Fahrradwerkstatt überprüfen und den Akku aufladen lassen. Während der Tour selbst sollte man immer ein Handy oder Smartphone mit dabei haben, um bei einer Panne oder sonstigen Problemen schnell Hilfe holen zu können. Ein Smartphone, das sich in Sichtweite am E-Bike befestigen lässt, hat zudem den Vorteil, dass man es mit der richtigen App auch als Navigationsgerät nutzen kann. Anstatt oder neben einer Lenkertasche mit Kartenfach zeigt das Smartphone den aktuellen Standort und die Routenführung an. Darüber hinaus weist es auch den Weg zur Akkuladestation fürs E-Bike oder zum nächsten Ausflugslokal und informiert über Sehenswürdigkeiten in der Umgebung. Ganz ausgedient haben traditionelle Faltkarten aber nicht: Sollte mal der Akku knapp oder das Handy beschädigt werden, bieten sie zusätzliche Sicherheit.

Der Touchscreen des Smartphones lässt sich problemlos durch die Schutzhülle bedienen. Foto: djd/www.klickfix.com
Der Touchscreen des Smartphones lässt sich problemlos durch die Schutzhülle bedienen.
Foto: djd/www.klickfix.com

Das Smartphone sicher befestigen

Sicheren Halt und einen guten Witterungsschutz für den elektronischen Begleiter versprechen sogenannte Phonebags, wie sie etwa Rixen & Kaul in verschiedenen Größen und Ausstattungen für Smartphones und Tablets anbietet. Wer zusätzlichen Stauraum benötigt, findet zum Beispiel in der wetterfesten „PhoneBag Duratex Plus“ ausreichend Platz für kleines Gepäck wie Ersatzakku, Geldbörse, Schlüssel oder Kamera. Mit einem speziellen Adapter wird die Tasche neben dem E-Bike-Display am Lenker oder Vorbau befestigt und kann per Tastendruck sekundenschnell wieder abgenommen werden. Auch die klassische Lenkertasche findet sich im Sortiment, beispielsweise die „Daypack Box“. Unter www.klickfix.de gibt es alle Informationen dazu sowie Bestellmöglichkeiten.

 

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Weitere Tipps für die Radtour

Eine Tasche wie die wasserdichte Phonebag Duratex Plus schützt das Handy und bietet Platz für Zusatzakku und kleines Gepäck. Foto: djd/www.klickfix.com
Eine Tasche wie die wasserdichte Phonebag Duratex Plus schützt das Handy und bietet Platz für Zusatzakku und kleines Gepäck.
Foto: djd/www.klickfix.com

Ob bei kurzen Fahrten zum Einkaufen oder längeren Touren am Wochenende: Ein gut sitzender Fahrradhelm sollte heute Pflicht sein. Er kann bei Stürzen oder Unfällen das Risiko schwerer Kopfverletzungen deutlich verringern. Wer Kleidung in kräftigen, leuchtenden Farben trägt, wird von anderen Verkehrsteilnehmern besser gesehen. Vor dem Tourenstart sollte man prüfen, wie viel Gepäck auf das Rad oder E-Bike passt. Praktische Transportlösungen für Taschen und Körbe bietet zum Beispiel das „Klickfix“-System von Rixen & Kaul. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.klickfix.de.

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Günstiger Spaß auf zwei Rädern

Fahrspaß und das Gefühl der Freiheit - darauf kommt es den Deutschen beim Motorradfahren an. Foto: djd/CreditPlus Bank/arthurhidden - Fotolia
Fahrspaß und das Gefühl der Freiheit – darauf kommt es den Deutschen beim Motorradfahren an.
Foto: djd/CreditPlus Bank/arthurhidden – Fotolia


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Fahrspaß und das Gefühl der Freiheit – darauf kommt es den Deutschen beim Motorradfahren an.
Foto: djd/CreditPlus Bank/arthurhidden – Fotolia

Umfrage: Das Motorrad kann eine gute Alternative zum Auto sein

(djd/pt). Viele Motorradfahrer sind schon wieder unterwegs und genießen die neue Saison. Andere hingegen überlegen noch, ob sie sich den Motorrad-Spaß auch in diesem Jahr gönnen sollen. Und Fahrspaß ist den meisten Bikern am wichtigsten: Die Hälfte derjenigen, die sich für ein Motorrad, Moped oder Quad interessieren, nennen ihn als Anschaffungsgrund. Für fast genauso viele ist das Gefühl der Freiheit auf der Straße entscheidend. Knapp dahinter – auf Rang drei – folgt ein praktischer Grund: 47 Prozent freuen sich über die einfache Parkplatzsuche. Auch entspannte Spazierfahrten über Land und die unkomplizierte Fortbewegung durch die Stadt sind vielen Bikern wichtig. Das sind Ergebnisse der repräsentativen Umfrage „Motorrad-Trends 2015“ der CreditPlus Bank AG.

Die Mehrheit der deutschen Motorradliebhaber würde nicht mehr als 10.000 Euro für ein Motorrad ausgeben. Foto: djd/CreditPlus Bank/fotolia.com/Armyagov
Die Mehrheit der deutschen Motorradliebhaber würde nicht mehr als 10.000 Euro für ein Motorrad ausgeben.
Foto: djd/CreditPlus Bank/fotolia.com/Armyagov

Das Motorrad sollte nicht mehr als 10.000 Euro kosten

Bei einem Motiv für den Motorradkauf stieg die Quote im Vergleich zum Vorjahr gleich um fünf Prozentpunkte an: Für 32 Prozent der Befragten sind die geringeren Anschaffungskosten im Vergleich zum Auto der ausschlaggebende Vorteil eines Bikes. Dementsprechend wollen neun von zehn Kaufinteressierten nicht mehr als 10.000 Euro für ein Zweirad ausgeben. „Die Deutschen werden bei Fahrzeugen zunehmend preissensibler“, sagt Jan W. Wagner, Vorstandsvorsitzender der CreditPlus Bank AG. „Während das Interesse am Motorrad zunimmt, beobachten wir gleichzeitig auch, dass der Gebrauchtwagenmarkt weiter wächst.“

Am beliebtesten ist der Motorroller, für den sich etwa jeder Fünfte entscheiden würde. Foto: djd/CreditPlus Bank/Maridav - Fotolia
Am beliebtesten ist der Motorroller, für den sich etwa jeder Fünfte entscheiden würde.
Foto: djd/CreditPlus Bank/Maridav – Fotolia

Motorroller am beliebtesten

Nahezu unverändert hoch ist die Bereitschaft von Motorradfreunden, den Kauf eines Zweirads über ein Darlehen zu finanzieren. 44 Prozent derjenigen, die prinzipiell an einem Motorrad interessiert sind, ziehen in Betracht, ihr Bike so zu finanzieren. Das beliebteste Modell bleibt der Motorroller, für den sich etwa jeder Fünfte entscheiden würde. Auf der Hitliste folgt zunächst der Allrounder, dann dicht auf das Quad und mit elf Prozent der Chopper oder Cruiser.

Fahrspaß, Freiheitsgefühl und keine Sorgen bei der Parkplatzsuche - auch das lieben die Deutschen am Motorrad. Foto: djd/CreditPlus Bank/fotolia.com/Xavier
Fahrspaß, Freiheitsgefühl und keine Sorgen bei der Parkplatzsuche – auch das lieben die Deutschen am Motorrad.
Foto: djd/CreditPlus Bank/fotolia.com/Xavier

 

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Spritztour mit Helene Fischer

(djd). Erstmals hat die CreditPlus Bank für ihre Umfrage „Motorrad-Trends“ die Deutschen gefragt, mit welchem Prominenten sie am liebsten eine Motorrad-Spritztour unternehmen würden. Dass Helene Fischer mit 14 Prozent das Ranking anführt, ist angesichts ihrer Medienpräsenz keine Überraschung. Tatsächlich ist es wohl eher unwahrscheinlich, dass sich die Sängerin „atemlos“ mit aufs Bike setzt. Wer stattdessen ganz realistisch die Anschaffung eines Motorrads erwägt, kann auf Ratenkredite setzen, die zum Einkommen passen. Mehr Informationen: www.creditplus.de

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