Blütenpracht im grünen Wohnzimmer

Pflanz- und Pflegetipps für den Hortensien-Garten

 Als Faustregel gilt: Lieber einmal viel als öfter nur ein bisschen Wasser. 282 KB Foto: djd/Endless Summer

Als Faustregel gilt: Lieber einmal viel als öfter nur ein bisschen Wasser.
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Kaum ein Gehölz bringt im Sommer so viel Farbe in den Garten wie die Hortensie. Die ursprünglich aus Ostasien stammende Pflanze erfreut sich bei Gartenbesitzern seit Jahren wieder größter Beliebtheit. Mit ihren üppigen Blüten in rosa, blau, weiß oder pink sind Hortensien recht pflegeleicht, doch damit sie im Sommer in Kübeln und Beeten schön blühen, sollte man einige Tipps beherzigen.

 Trotz ihrer üppigen Blüten sind Hortensien recht pflegeleicht. 296 KB Foto: djd/Endless Summer

Trotz ihrer üppigen Blüten sind Hortensien recht pflegeleicht.
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Foto: djd/Endless Summer

Blühfreudige Pflanzen auswählen

„Bei der Auswahl der Pflanzen fängt es schon an“, weiß Oliver Schönfeld vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. „Während herkömmliche Bauernhortensien nur an Trieben aus dem Vorjahr blühen, bilden zum Beispiel Hortensien der ‚Endless Summer‘-Familie auch an ganz frischen Trieben Knospen, die fortlaufend große, ballförmige Blüten hervorbringen“. Da alle Sorten extrem frosthart seien, könne ihnen auch der Winter nichts anhaben. Verblühte Blütenstände sollten grundsätzlich entfernt werden, da sonst die neue Blüte erst später einsetzt.

Der Gartenexperte empfiehlt aber, die trockenen Blüten nicht abzuschneiden, sondern sie oberhalb des nächsten Blatt-Ansatzes vorsichtig zur Seite wegzubrechen.

 Pflanzen der "Endless Summer"-Familie sind extrem frosthart, so dass ihnen auch harte Winter nichts anhaben können. 335 KB Foto: djd/Endless Summer

Pflanzen der „Endless Summer“-Familie sind extrem frosthart, so dass ihnen auch harte Winter nichts anhaben können.
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Foto: djd/Endless Summer

 

So könne sich die Hortensie sehr viel schneller regenerieren und – wie eine Rose – immer wieder neue Knospen bilden. Der eigentliche Rückschnitt solle aber erst im Frühjahr des kommenden Jahres nach den letzten Nachtfrösten erfolgen. Bei jungen Pflanzen empfiehlt er nur einen leichten Formschnitt, an älteren Pflanzen könne man jedoch durchaus eine größere Auslichtung vornehmen. Unter www.hortensie-endless-summer.de gibt es Bezugsquellen für diese Pflanzenfamilie.

Etwas Schatten in der Nachmittagssonne

Hortensien bevorzugen einen windgeschützten, sonnigen bis halbschattigen Standort und einen lockeren humosen Boden. „Etwa sechs Stunden Sonne am Tag und am besten etwas Schatten am Nachmittag“, rät Oliver Schönfeld. Bei großer Hitze im Sommer sei es übrigens normal, dass die Pflanzen gegen Mittag etwas schlapp aussehen. „Sie lassen ihre Blätter absichtlich hängen“, erklärt der Fachmann, „um der Sonne eine geringere Fläche zu bieten, so dass nicht so viel Wasser verdunstet“. Das welke Aussehen reguliere sich aber mit genügend Wasser im Laufe des Tages von ganz allein wieder. Als Faustregel gelte: Lieber einmal viel als öfter nur ein bisschen gießen.

Kurztext / Weitere Fakten

Die beste Pflanzzeit

 Hortensien bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort. 281 KB Foto: djd/Endless Summer

Hortensien bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort.
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Foto: djd/Endless Summer

Idealerweise sollten „Endless Summer“-Hortensien beispielsweise gegen Ende des Frühlings – nach dem letzten Frost – einpflanzt werden. Werden sie erst im Sommer gesetzt, muss unbedingt darauf geachtet werden, dass sie in den ersten Wochen – noch stärker als sonst – bewässert werden, da sie andernfalls schnell mal die Köpfe hängen lassen. Aber selbst im frühen Herbst stellt das Einpflanzen kein Problem dar, so lange es vor dem ersten Frost geschieht. Mehr Pflanz- und Pflegetipps gibt es unter www.hortensie-endless-summer.de.

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Weihnachten: Stressfrei zum Drei-Gänge-Menü

Mit der richtigen Planung wird das Weihnachtsessen zum entspannten Genuss

 Das Weihnachtsessen mit einem Rinderbraten nach Burgunder Art entspannt genießen. 3513 KB Foto: djd/qs-live.de

Das Weihnachtsessen mit einem Rinderbraten nach Burgunder Art entspannt genießen.
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Foto: djd/qs-live.de

Weihnachten ist das Fest der Familie, der besinnlichen Stunden und des guten Essens. Wie man stressfrei ein festliches Drei-Gänge-Menü zaubert, verrät die EU-geförderte Verbraucherkampagne „QS-live. Initiative Qualitätssicherung“. Mit der richtigen Vorbereitung bleibt genügend Zeit für entspannte Stunden in gemütlicher Runde.

Weihnachtsplanung für Profis

 Frische-Tipp: Obst, Gemüse und Fleisch sollte man erst kurz vor den Feiertagen einkaufen. 987 KB Foto: djd/qs-live.de

Frische-Tipp: Obst, Gemüse und Fleisch sollte man erst kurz vor den Feiertagen einkaufen.
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Foto: djd/qs-live.de

So einfach wie genial: Der erste Schritt zum entspannten Weihnachtsmenü ist ein sorgfältig geschriebener Einkaufszettel – am besten schon eine Woche vor dem Fest. So lässt sich der hektische Großeinkauf am Tag vor Heiligabend vermeiden. Frische Lebensmittel sollten jedoch erst kurz vor der Zubereitung besorgt werden, Fleisch am besten beim Metzger oder an der Fleischtheke vorbestellen. Bei Fleisch, Gemüse und Obst ist das blaue QS-Prüfzeichen ein Merkmal für Lebensmittel aus kontrollierter und sicherer Herkunft.

Vorspeise: Klare Suppe oder grüner Salat

Eine klare Suppe mit frischen Pilzen und Gemüse regt den Appetit an, lässt aber noch genug Platz für den Hauptgang. Sie lässt sich bereits am Vortag zubereiten, sodass am Festtag genügend Zeit für Hauptgericht und Nachspeise bleibt. Wer lieber mit einem frischen Salat beginnen möchte, kann beispielsweise Rucola-, Eichblatt- oder Feldsalat mit Granatapfel oder Parmaschinken kombinieren – der perfekte Auftakt zum Festessen.

Hauptspeise: Rinderbraten nach Burgunder Art

Für den Hauptgang benötigt man für vier Personen 1,2 Kilogramm Hüftfleisch vom Rind. Das Fleisch wird in einem Bräter rundherum angebraten und anschließend herausgenommen. Ein Bund klein geschnittenes Suppengrün zusammen mit zwei Esslöffeln Tomatenmark im Bräter anrösten, dann drei gewürfelte Schalotten und zwei Thymianzweige dazugeben. Mit 0,4 Liter Rinderfond und 0,4 Liter Burgunderwein (oder einem anderen kräftigen Rotwein) ablöschen und die Rinderhüfte wieder hineingeben. Mit Salz und Pfeffer würzen und für etwa 90 Minuten im Backofen bei 160 Grad Celsius garen. Dabei das Fleisch alle 15 Minuten mit dem Sud übergießen. Für eine leckere Sauce den Sud am Schluss durch ein Sieb gießen und mit Speisestärke und Senf abbinden. Zusammen mit Kartoffeln oder Nudeln und einer Gemüsebeilage ist das Hauptgericht fertig.

Kurztext / Weitere Fakten

Nachspeise: Gefüllter Bratapfel

Zum Abschluss des Weihnachtsmenüs gibt es einen Weihnachts-Klassiker: Bratapfel. Zunächst entfernt man Deckel und Kerngehäuse des Apfels. Dann füllt man ihn zum Beispiel mit Marzipan, Mandelsplittern, Rosinen, Marmelade oder Zimt. Anschließend den Apfel etwa 25 Minuten in einer flachen Auflaufform bei 200 Grad Celsius im vorgeheizten Backofen erhitzen – fertig. Oder wie wäre es mit einem Kürbis-Birnen-Crumble zum Nachtisch? Dieses und viele weitere Rezepte fürs Weihnachtsmenü gibt es auf QS-live.de.

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